Paradise Now, Attwenger, Stiller, Faust, New Model Army, Therapy?, H-BLOCKX uvm.

Beim Kulturprogramm gaben wir ganz schön Gas!

EKH in Allentsteig Bühnenaufnahme

Wir veranstalteten in Kooperation mit unseren Damen vom Frauencafe die Kabarettistinnen „Bolzano und Maleh“, luden das anarchistische Volxtheater vom EKH (Ernst Kirchweger Haus) ein, welche das Dario Fo Stück „Bezahlt wird nicht!“ aufführten.

Es war eine sehr witzige und trashige Produktion. Die Damen und Herren vom EKH kamen ohne Requisiten, enterten unseren Dachboden, der einem Sperrmüllhaufen glich, schleppten alte Kästen, Türen, Stoffe, Stühle, kurz alles was sie brauchen konnten, auf die Bühne und bauten daraus am Nachmittag ihr Bühnenbild, das bis kurz vor dem Ende des Stückes hielt. Als sich der Hauptdarsteller, Taler Chris, ihn kannte ich noch aus der Aegidi/Spalo (besetztes Haus in Wien bis 1988), versehentlich zu fest abstützte, brach alles in sich zusammen. Ein legendärer Abend mit einem ungewöhnlichen Ende

EKH in Allentsteig Bühnenaufnahme

Musikalisch traten unter anderem im Avalon Allentsteig Bands wie „Paradise Now“, die österreichischen Kurzzeit- Shootingstars auf. Zum ersten Mal im Waldviertel waren „Attwenger“, welche ich bis heute bereits in allen folgenden Avalon Clubs veranstalten durfte.

Attwenger Pressebild 98

Weiteres spielten „Heinz aus Wien“, gemeinsam auf Tour mit der HipHopern von „Schönheitsfehler“, die Waldviertler Lokalhelden „A Frog & A Strawberry Blonde“, „Extreme Gene“ und „Bulbul“ mit ihrer extracoolen Bühnenshow und nicht zu vergessen die Band „STILLER“. Damals nur „Stiller“, heute bekannt unter „Sportfreunde Stiller“, in derselben Besetzung.

Tourflyer Schönheitsfehler, Heinz 1998

Im Kino zeigten wir keinen Mainstream. Zum Teil englische Originalfassungen, Ghost in the Shell (einer der ersten Manga Filme), Siddharta, Boogie Nights, Mein Leben ist Rosarot (die kindliche Suche nach einer sexuellen Identität), Good News (ein Film über österreichische Zeitungskolporteure) und zu Weihnachten am Heiligabend gab´s immer gratis Kino für die Kleinsten aus Allentsteig und Umgebung, damit Mami und Papi alleine den Christbaum schmücken konnten.
Nach der Bescherung gab's wahrscheinlich gleich eine „gesunde Watsch“ weil sich das Kind zu laut freute!

Flyer Groamat 98

Im Sommer 1998 ließen wir es dann so richtig krachen. Einmal gab es vom 26.-29 August das viertägige Groamat-Clubfestival und anschließend machten wir mit den bekanntesten Regionalbands: Faust, Ytterbium, 6 Verweigerer und Milt ein Konzert, bei dem wir Ton und Bild mitschnitten.

Faust aus Krems

Die ganze Veranstaltung versetzte mich für eine Woche zurück in die Hausbesetzerzeit. Die Bands waren ob der Aussichten, nach dem Konzert ein professionelles Video und einen tonträgertauglichen Mitschnitt zu haben, höchst motiviert. Wir vereinbarten, dass sie im Kino eine Woche lang auf der Bühne proben konnten, um gewisse Szene einzustudieren und Bühnensicherheit zu bekommen.

Faust Sänger Sisl auf der Bühne

Das Haus brodelte für eine Woche. Am Dachboden hatten wir wie damals im WUK kleine Wohnbereiche mit Decken und Sperrmüll abgetrennt, Hängematten montiert und im letzten Eck einer Dachschräge, machten es sich die Damen bequem. Es war eine Party, die eine ganze Woche dauerte. Das Konzert war ein Wahnsinn und der Video-Audiomitschnitt wurde phantastisch.
Nachzusehen/hören auf der Avalon Doppel - DVD.

Avalon Team mit Band Faust

Das Groamat 98 war ein Entwicklungsprozess und in dieser Größe nicht geplant.

Natürlich wollte ich mit meiner Programmierung das Haus bekannt und attraktiv für andere Künstler, Besucher und Bookingagenturen machen. Über eine längere Zeit schon schrieb ich größere Musik Agenturen an und informierte mich über diverse Tourdaten von bekannteren Künstlern. Es war aber nicht wirklich was Leistbares dabei.

Flyer Groamat 98 Innenseite

Am liebsten arbeitete ich mit Wolfgang Mitter von Artist Marketing zusammen. Er war/ist nett, zuvorkommend, nicht nachtragend und fair. Und dieser Wolfgang, der heute für die Bookingagentur MIOOOW booked, ruft mich Ende Mai an und fragt, ob ich Interesse an den Anarcho-Göttern von New Model Army und Therapy? hätte. Das Package wäre sehr kurzfristig zu buchen. Ein Linzer Veranstalter hatte sie für einen Stadion-Gig in Linz gebucht und nachdem der Vorverkauf sehr schleppend lief und der Veranstalter kalte Füße bekommen hatte, waren die österreichischen Agenturen vom englischen Agenten angewiesen worden, eine Ersatzlokalität zu suchen. Ich war gleich mal aufgeregt wie ein kleines Kind. Das Package war sauteuer aber doch irgendwo noch leistbar. Ich kalkulierte die Sache durch, willigte ein und trat dadurch eine Lawine los, die nicht mehr zu stoppen war.

New Model Army Logo

Einige Tage später hatte ich in Summe 120 Seiten Künstlervertrag in Kleingedrucktem Englisch vor mir liegen. Alleine die technischen Anforderungen überstiegen mein bis dahin Gesehenes bei weitem. Geschweige denn was wir im Haus an Technik stehen hatten. Wir waren noch immer in der Avalon Zumietphase, hatten nur eine für die Saalgröße zu kleine Martin Tonanlage stehen, die später noch über Jahre das Avalon Exil in Krems beschallen sollte.

Ich holte einige Kostenvoranschläge ein und sprengte gleich mal die Kalkulation. Nun konnten wir nicht mehr zurück, jetzt hieß es nur noch: „Augen zu und durch.“

Therapy? Auftritt im Avalon

 

Wie ich damals noch naiv war, was dieses Business anbelangte. Es wäre nichts dabei gewesen, denen zu sagen: „OK, eure technischen Anforderungen, die ihr mir genau so weitergeleitet habt wie dem Typen, der euch in einem Stadion veranstalten wollte, könnt ihr behalten. Das ist eine Clubshow und dort gibt es nur Technik, die im Club bereits vorhanden ist.“ Ich wollte es allen recht machen und brachte den Verein kurz in einen eigentlich anstehenden Konkusantrag, den wir aber nie stellten.

Therapy? auf der Bühne im Avalon

Die Manager wollten alles wissen. Wie viele Stiegen sind es vom Backstage zur Bühne, wie viele Toiletten gibt es im Backstage, was wird für die Künstler aufgekocht. Sie stellten, so wie alle anderen Bands auch, im Catering Rider klar, was sie trinken wollten und wie viel von. Nachdem weder die Briten noch die Deutschen kochen können und die Musiker in jeder verdammten Lokalität immer nur Nudeln oder Reis bekommen, überraschten wir sie mit Waldviertler Erdäplknödel mit Saft und diversen Beilagen. Die Küche kam gut an und wurde über die Jahre hinaus auch ein Faktor wieso gerne Musiker_Innen bei uns vorbei schauten. Abgesehen von der wahnsinnig guten Saalakusik und den immer sehr gut besuchten Shows.

pressebild new model army

 

Natürlich wollte man auch das Fassungsvermögen des Saals wissen, ob es einen Photograben gäbe, wie hoch die Stromabsicherung des Hauses und im Speziellen der Bühne sei, uvm.

Die hauseigenen Techniker schauten sich meine technische Bestellliste an, rechneten sich die Sache durch und erkannten, dass unsere Stromabsicherung nicht reichte. Das Ganze eine Woche vor dem Konzert. Ich fand die Firma Toblak, damals noch ganz neu, heute auf jedem Großfestival zu finden, und mietete uns ein fettes Stromaggregat. Die Kosten explodierten weiter.

Therapy? auf der Bühne im Avalon

Nachdem wir Therapy? und New Model Army nur an diesem einen Mittwoch haben konnten und das Groamat eigentlich nur Freitag und Samstag geplant war, musste ich mir ein Rahmenprogramm für die restlichen Tage einfallen lassen. Ich rechnete auch mit Besuchern von weiter her und Leuten, die campen wollten. Am Donnerstag konnte ich kein Programm anbieten und so buchte ich für den „Fenstertag“ meinen Freund „Jöchti“ alias Alex Jöchtl mit seinem „Spezi“ von Wipeout Didi Kern, die ein feines Live Dj Set ablieferten. Freitag waren die Headliner „Think about Mutation“ und die Schwermetaler „Schweisser“. Am Samstag spielten unter anderem „Bulbul“ aus Linz, „Boilt Kilt“ aus Dresden und die Gothik Band „Das Ich“, die dann nicht kamen, nachdem der Bandbooker den Termin falsch eingetragen hatte. Vorkassa hatten sie aber bereits kassiert, die ich dann mühevoll über Monate zurückfordern musste! Leider half auch hier nur ein Schreiben vom Rechtsanwalt.

Rene 98

Das Konzert von Therapy? und New Model Army war sensationell. Rene kam während der Show zu mir, fiel mir um den Hals und meinte: „So etwas kenne ich nur aus dem Fernsehen“ Kamerateams waren da, die Hütte tobte. Zum Glück durften wir einige Lieder kameratechnisch mitschneiden! Eine feine Erinnerung, zu sehen auf der Avalon Doppel DVD!

So ein Festival über vier Tage geht ganz schön an den Nerven, kaum Schlaf, unter Tags konzentriertes Arbeiten und am Abend nach der Show sich voll besaufen. Am nächsten Tag ging's mit Kopfweh weiter! Wir hatten den riesigen alten Dachboden weiter leer geräumt, uns vom Sperrmüll Matratzen und Decken organisiert, waren wir doch an die 45 Personen, die an diesem Clubfestival mitgewirkt hatten. Am vorletzten Tag waren wir bereits alle am Limit. Eine Kellnerin, heulte den ganzen Tag nur mehr und erzählte ihre schreckliche Kindheit. Ihr kam einfach alles hoch was sie bis jetzt unter ihren persönlichen Teppich kehrte. Einige hauten mitten in der Arbeit einfach ab, nachdem sie den Stress nicht mehr aushielten, schließlich waren wir inklusive der Vorbereitungszeit bereits über eine Woche zusammen. Der Lagerkoller war zeitweise unerträglich. Aber wir brachten dieses vier Tage Megaspektakel hinter uns und der Kurier schrieb einen Tag danach:

Eigentlich ist es ein Paradoxon. Die britische Band New Model Army gastierte Mittwochnacht beim Groamat Independent Festival im niederösterreichischen Allentsteig. In jenem Ort, den der Durchschnittsösterreicher mit dortigen Truppenübungsplatz verbindet. Die britische Kultband hat ihren Namen ursprünglich von den Parlamentstruppen im britischen Bürgerkrieg genommen. Wobei sich die Band eher mit der nachfolgenden Anarchie identifiziert, meint zumindest Sänger Justin Sullivan.
Im ausverkauften Kulturzentrum Avalon boten sie Rock Punk vom Feinsten. Und bewiesen damit, das die Musik der achtziger Jahre, in denen die Band groß geworden ist, noch nicht passe ist. Sie ist es unter anderem deshalb, weil es Bands wie Therapy? gibt, die die Wut des Punk und die allgemeine Düsternis in den Häuserschluchten des Lebens für die Neunziger adaptieren. Wenn Fans aus Finnland ins tiefste Waldviertel pilgern, um dort ein Konzert zu besuchen, dann ist das bemerkenswert.
Bemerkenswert ist auch, dass „Therapy?“ und „New Model Army“ in Allentsteig ihr einzig gemeinsames Österreichkonzert geben. Das an einem Mittwoch, mitten unter der Woche, in der Zeit von elf bis ein Uhr nachts.
Was soll´s: Es war eine gelungene Nacht, von der man sich mehr in Österreich wünschen würde. Zwei sehr wichtige Bands gaben ihr Bestes, und das Publikum war begeistert. Oder wie es Michael MC Keegan, Bassist von „Therapy?“ ausdrückt. Ich komme selber aus einem kleinen Dorf und spiele lieber in der Provinz.“

 Foto vom NMA-Interview

Ein kurzer Auszug aus einem Interview mit „Therapy?“ Sänger Andy Cairns, geführt von Avalon Mitarbeiter Martin Lee:

Lee: „Wie waren Deine Eindrücke hier in Allentsteig?“
Cairns: „Wunderbar, einfach Spitze. Ein gutes Haus, gute Leute und wir wurden gut behandelt. Danke, dass wir mit New Model Army spielen durften, das war Spitze. Auch das Publikum war super. Ja, ein wirklich tolles Haus....“
Lee: „Wie bist du zur Musik gekommen?“
Cairns:„Ich habe bis in die 70er Jahre nur Fußball geschaut. Das war meine wahre und einzige Leidenschaft. Dann kam ich zufällig zu einem Konzert der Band „the ruts“, in einem Lokal-das viel kleiner war als das hier, und hab mir gesagt, das ist Leidenschaft. Das will ich machen, auch wenn ich nur halb so gut werde.“
L.: „Du bist aus Irland, das Land der Revolution, beeinflusst Dich das ein wenig?“
C.: „Ja klar, die Texte sind teilweise politisch. Irland hat eine gute Szene mit vielen verschiedenen Einflüssen. Von Folk zum Techno und irgendwo mischt sich das dann alles zusammen.“
L.: „Bei Irland denkt man an die Musikgruppe U2. Was hältst du von U2?“
C.: Eine sehr professionelle Band. Was die machen, machen sie gut. Interessant finde ich, dass sie viel für die irländische Szene getan haben. Sie haben Proberäume und Studios hergerichtet und so einen Teil ihres Geldes in die irische Musik zurückinvestiert. Davor habe ich Respekt. Ihre Musik selber interessiert mich aber nicht.“
L.: „Sag mal, woher kommen eigentlich der Bandname und das Fragezeichen?“
C.: „In den Punkzeiten, da gab es viele Bands mit kurzen Namen wie „the jam“ etwa, oder „the ruts“, „the clash“ ect. Und wir wollten auch einen kurzen Namen. Nun, “Therapy“ ist ein kurzes Wort und noch dazu eines, das in vielen Sprachen die gleiche Bedeutung hat. Hinzu kommt, dass Musik oft für einen therapeutischen Zweck verwendet wird. Das Fragezeichen kommt aus der amerikanischen Werbung für ein Restaurant. Da fährt man am Highway entlang und sieht plötzlich eine Werbetafel mit der Aufschrift „Hungry?“. Von da kam das Fragezeichen, und es ist uns geblieben.“
L.: „Na, und ist die Musik jetzt Therapie für dich?“
C.: „Ein Klischee, aber ja doch.“

Was von diesem Groamat 98 blieb, waren nicht nur gute Erinnerungen und eine unglaubliche Reputation bei Musikagenturen, sondern auch 750.000,-ATS (54.500,-Euro) Schulden, die wir an diesem einen Wochenende einfuhren. Viele weitere schlaflose Nächte folgten.

Chris im Büro Avalon

Im Herbst setzten wir noch einen drauf und veranstalteten am 14.11.98 die Band „H-BLOCKX“, als Support wurde „Heiligenblut“ engagiert.

Anfang Herbst hatten wir die finanzielle Lage so halbwegs im Griff. Ich beantragte bei der Bank einen Umschuldungskredit, nachdem am Konto so viele Zinsen anliefen, legte ich beide Schulden, die 700.000,-ATS Altlasten und die neuen vom Groamat 98 auf einen Kredit zusammen und bürgte mit meinem Privathaus. Gerhard ein Avalongründer war so supercool, dass er auch mit seinem Kino Bürge stand.

Nun wollte jeder weitere finanziell große Wurf gut überlegt sein, aber was tut man nicht alles, wenn man nur ein Ziel hat, zu glänzen!

So buchte ich die Band „H-BLOCKX“, die ich auch nur bekam, nachdem es sich herumgesprochen hatte, dass nicht nur die Lokalität cool war, sondern auch die Besucher und das Essen etwas Besonderes waren.

 

Flyer H-Blocks Avalon

Ihre erste Single „Risin’ High“, die sich 1995 in einer zweiten Veröffentlichung in den Charts etablieren konnte, verkaufte sich bereits 1993, ohne explizit beworben zu werden, allein durch Mundpropaganda 10.000 Mal und bildete einen soliden Grundstein für das Debütalbum „Time to Move“. Das Album mit 62 Chartwochen erreichte zudem mit über 750.000 verkauften Exemplaren Goldstatus.

Sie hatten einen Kultstatus unter Musikliebhabern des hippen Crossover. Sie waren zweimal hintereinander Headliner des Forstgrade Festival in Wiesen, dem damaligen Nova Rock.
Wir zahlten eine Gage die unvernünftig war aber mit ausverkauft auch finanzierbar. Wieder pokerte ich hoch aber die Rennstrecke wollte jetzt auch anständig befahren werden.
Für uns war das finanziell und von der Machbarkeit die absolute Schmerzgrenze.

Ich engagierte wieder dieselbe Tontechnikfirma wie am Groamat und schrammte knapp an einem Desaster vorbei. Die Anlage wurde bereits einen Tag vorher laut technischer Anforderung aufgestellt, am Tag der Show, als im Saal nach Bandankunft bereits hektisches Treiben herrschte, musste ich feststellen, dass der Techniker, der die Anlage aufbaute, dermaßen besoffen war, dass er die Anlage nicht mehr wunschgemäß bedienen konnte.

Die Tourmanager brüllten herum, drohten mit Abbruch der Show. Die Show war aber im Vorhinein schon ausverkauft.

Damals retteten mir der Martin Scheer, unser hauseigener Tontechniker, Schlagzeuger der Band Faust und heute bei Excuse me Moses und Trethan Bernhart, unser damaliger Lichttechniker meinen Arsch. Denn die Pönalezahlung in Höhe der Gage, wäre bei Abbruch und Verschulden des Veranstalters zu zahlen gewesen!

Die zwei zerlegten die komplette Anlage, verkabelten alles neu, was gar nicht einfach ist in der kurzen Zeit, die ihnen blieb. Nachdem es bei größeren Produktionen immer zwei Mischpulte gab, eines an der Bühne nur für den Bühnensound und einen FOH (Front of House)-Tisch für die Saalbeschallung. Sie schwitzten wie die Pferde, am Ende spielte alles und der Tontechniker von H-BLOCKX fiel dem Scheer um den Hals und bedankte sich bei ihm, so wie ich auch!
Die Show fand statt und war eine der fettesten, die ich bis dahin sah.

NÖN Artikel zu H-Blockx

Obligatorisch gab´s zum Jahresende eine Weihnachts- Rainbow Party dieses Mal im Avalon Allentsteig selbst. Mit den Dj´s Dusty und Trondi am Mainfloor und unserem Stargast dem Weihnachtsmann.
Im ersten Stock, der Backstage, war immer der Drum&Bass Floor, dort legten der C-Mal (Sims), Mark, Kaiser Franz und der Mundl (El Munjo) auf. Wir ließen uns bei den Rainbows immer besondere Dekorationen einfallen. Einmal hatten wir von der Decke runter, im zwei Meter Abstand Tücher bis Brusthöhe runterhängen lassen, sodass der gesamte Raum nie ganz einzusehen war und irgendwo plötzlich eine kleine Tanzfläche frei wurde. Ein andermal hatten wir im Eingangsbereich zum Backstage eine Art Dunkelkammer vorgebaut, sodass du, wenn du die Türe geöffnet hast, nichts sahst. Einen Schritt vorwärts wurde durch einen Bewegungsmelder ein rotes Licht aktiviert und am Boden lag eine lebensechte blutüberströmte Puppe, welche Heike aus alten Kleidern und Stroh gebastelt hatte. Die kurze Schrecksekunde war eingeplant! Rechts raus gings dann in den eigentlichen D&B Floor.
Zu fortgeschrittener Stunde wurde die Puppe von einem betrunkenen Gast ins Herz geschlossen, zum Tanzen im großen Saal aufgefordert und schließlich grauslich missbraucht. Wir fanden die Reste am nächsten Morgen im Saal verteilt

Zu fortgeschrittener Stunde wurde die Puppe von einem betrunkenen Gast ins Herz geschlossen, zum Tanzen im großen Saal aufgefordert und schließlich grauslich missbraucht. Wir fanden die Reste am nächsten Morgen im Saal verteilt

Faust Sänger Sisl präsentiert den Auswurf in der Wiener U-Bahn

Magazin Auswurf Cover Groamat

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